Einmal Nordkap und zurück

Ja ich weiß. Es ist bereits 2015 und die nächste größere Tour steht bereits an da ist der Bericht über Norwegen 2014 gerade mal fertig geworden. Liegt aber daran, dass ich lange mit mir gerungen habe wie man das Thema am besten an den Mann oder auch die Frau bringt. Reiseberichte gibt es viele im Internet und deswegen würde ich mich hier gerne auf die eher praktischen Dinge beschränken und lieber die Bilder für sich sprechen lassen.

Ein wenig Hintergrund

Anfang 2014 sind Tomie und ich auf die Idee gekommen, dass es cool wäre, wenn wir ein Foto von uns und unseren Bikes vor der Weltkugel am Nordkapp hätten. Und wenn wir schon da oben sind kann man auf dem Heimweg der russischen Grenze bei Kirkenes einen Besuch abstatten

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und in Rovaniemi den Weihnachtsmann begrüßen. Und weil wir beide noch nicht im Baltikum waren und es – mehr oder weniger – auf der Strecke lag, kam das auch noch auf die Liste. Herausgekommen ist dann eine Tour die uns in ca. 3 Wochen und knapp 10.000 Kilometer durch nahezu 10 europäische Länder geführt hat. [Weiterlesen…]

2014 – Dolomiten „Luxus“ Tour

Passo Rolle

Nach jahrelanger Abstinenz war dieses Jahr wieder eine Dolomiten Tour geplant. Und wie es der Zufall so will bekam ich dieses Jahr gleich zweimal die Möglichkeit so bekannte Pässe wie das „Sella Joch“ oder den „Pordoi“ zu befahren. Wer die Pässe und Ortschaften genießen möchte dem sei eine Zeit außerhalb der Ferien angeraten. Gerade August empfand ich als sehr anstrengend da neben deutschen Touristen auch noch die Italiener Ferien haben und die meisten Pässe mit Wohnmobilen, Reisebusen und schleichenden Touristen verstopft sind. Auch möchte ich hier mit einem Vorurteil aufräumen. Italiener fahren NICHT schnell und rücksichtslos. Die meisten „Bremser“ auf den Strassen waren komischerweise Italiener. Kein Ansatz vom rasenden Pizzaboten zu sehen, wie man hierzulande immer denkt. Ich kann zumindest den September als gute Reisezeit empfehlen auch wenn es vielleicht auf einigen Pässen schon empfindlich kalt werden kann. Aber mit den passenden Klamotten geht das schon. Und noch einen Vorteil hat der September. Der Heizerfraktion ist es auch zu kalt, was entspanntes „Passknacken“ bedeutet.

Anreise

Tourstart war am Donnerstag. Mit von der Partie waren diesmal Alex und Wanda und das obwohl es für Alex auf der gesamten Tour keine Worschd geben sollte. Über den Brenner hat es die Thüringer Bratwurst dann doch noch nicht geschafft. Bei bedecktem Himmel ging es am Donnerstag relativ früh los. Hatten an diesem Tag ca. 500 km vor uns und davon mehr als die Hälfte Autobahn. Ja Alex, mit Auto und Anhänger wäre es entspannter gewesen aber wo bleibt da der Spass? Der A9 folgend ging es an München vorbei und dann in Richtung Garmisch. Da es Wochentags war hatten wir auch die Möglichkeit die „Kesselbergstrasse“ zu fahren. Diese ist leider für Motorräder am Wochenende und an Feiertagen gesperrt. Durch das Überholverbot und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h macht die ganze Strecke nicht mehr wirklich Spass. Da kann man sich bei den ganzen Rasern bedanken die mit ihrer rücksichtslosen Fahrweise massgeblich dafür verantwortlich waren. Vorbei an Kochel und Walchensee

Kochelsee

ging es dann weiter in Richtung Mittenwald und Innsbruck um dann über die alte Brennerstrasse nach Italien zu gelangen. Zumindest spart man sich auf diesem Wege einiges an Mautgebühren. Wobei die alte Brennerstrasse bei schlechtem Wetter und viel Verkehr auch kein wirklicher Spass ist. In Sterzing gibt es dann zwei Möglichkeiten um nach Gröden zu gelangen. Entweder nimmt man die Bundestrasse die parallel zur Autobahn verläuft (Langweilig aber zweckmäßig) oder man fährt auf der SS508 ein Stück durch das Sarntal. Letzeres war zumindest für die Anfahrt unsere Wahl. [Weiterlesen…]

Kyffhäuser „Worschd“ Tour

Worschd TourAn diesem Wochenende sollte es mal wieder so weit sein. Zum mittlerweile dritten Mal in Folge stand die jährliche Kyffhäuser Tour auf dem Plan. Oder wie mein Nachbar Alex immer so schön sagt, die „Worschd“ Tour. Warum das so ist wird sich dem Leser hoffentlich am Ende erschließen.

Anfahrt

Los ging es es Donnerstag Morgen bei bestem Wetter in Oesdorf. Unser erster Zwischenstopp sollte bei Kronach sein. Um uns schon mal für den Rennsteig am Nachmittag warm zu fahren ging es über Teuchatz, Ludwag  und Hochstadt am Main nach Küps. Wer wenig befahrene und kleinere Nebenstraßen bevorzugt, ist hier super aufgehoben. Einziger Kritikpunkt ist das letzte Stück über die B173. Da empfiehlt es sich eher in Richtung Burgkunstadt und Ebneth zu fahren. Mehr Kurven und weniger Verkehr. In Küps gab es dann laut Alex die beste Worschd in der Gegend. Wer grobe und gut gewürzte Bratwürste mag ist bei „Coburger Bratwürste Hopf“ gut aufgehoben. Nach der kleinen Stärkung sollte es dann weiter zur Talsperre Hohenwarte gehen. Zu dumm nur, wenn man plötzlich keinen Gang mehr einlegen kann und dazu noch der Gepäckwagen für die „Sportler“ ist. Nach einem kurzen Telefonat mit dem Triumph Händler in Regensburg stellte sich heraus, dass ein defekter Sprengring am Schaltgestänge das Problem ist. Dies lies sich relativ schnell bei „Kallis Motorradschmiede“ in Küps beheben. Ein Dank an dieser Stelle an die freundlichen Mechaniker die extra ihre Mittagspause für mich opferten. [Weiterlesen…]

Schotter Tour im Hirschbachtal

Am letzten Wochenende war ich mit meinen Nachbarn in der Bismarkgrotte in der Nähe von Velden. Auf dem Weg dorthin sind mir zwei Dinge aufgefallen. Kurvige Straßen und Schotterpisten die nicht verboten waren. Zwei Dinge die ich auch gerne mit dem Motorrad befahren möchte.

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Das Rad dreht sich oder der Beginn eines neuen Zeitalters

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Das Rad der Zeit dreht sich, Zeitalter kommen und gehen und hinterlassen Erinnerungen, die zu Legenden werden. Legenden verblassen zu Mythen und selbst die sind längst vergessen, wenn das Zeitalter wiederkehrt, das an ihrem Ursprung stand.

Zugegeben, es klingt sehr poetisch und ich habe mir das Zitat von meinem Lieblingsfantasy Zyklus, „Rad der Zeit“ von Robert  Jordan, ausgeliehen. Es erscheint mir aber passend, da ich dieses Wochenende meine Honda 600 CBR, nach fast 15 Jahren und 65000 km, in den wohlverdienten Ruhestand schicken werde und vom „Rennbock“ auf eine Enduro umsteige. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich nicht mehr Motorrad fahren werde. Eher das Gegenteil. Ich will noch mehr fahren und dann auch längere Touren. Dafür braucht man aber auch das geeignete Gefährt. Aus diesem Grund habe ich mich letztes Jahr mit einigen Freunden unterhalten und Foren gewälzt was für eine Maschine in Frage kommen könnte. Meine Favoriten im 1200er Segment wären klar KTM und BMW gewesen. Nur sind mir beide einfach zu teuer. Erschwinglicher sind dann schon die Tourer in 800er Klasse und hier gab es für mich persönlich nur eine Marke nämlich Triumph. [Weiterlesen…]