2014 – Dolomiten „Luxus“ Tour

Passo Rolle

Nach jahrelanger Abstinenz war dieses Jahr wieder eine Dolomiten Tour geplant. Und wie es der Zufall so will bekam ich dieses Jahr gleich zweimal die Möglichkeit so bekannte Pässe wie das „Sella Joch“ oder den „Pordoi“ zu befahren. Wer die Pässe und Ortschaften genießen möchte dem sei eine Zeit außerhalb der Ferien angeraten. Gerade August empfand ich als sehr anstrengend da neben deutschen Touristen auch noch die Italiener Ferien haben und die meisten Pässe mit Wohnmobilen, Reisebusen und schleichenden Touristen verstopft sind. Auch möchte ich hier mit einem Vorurteil aufräumen. Italiener fahren NICHT schnell und rücksichtslos. Die meisten „Bremser“ auf den Strassen waren komischerweise Italiener. Kein Ansatz vom rasenden Pizzaboten zu sehen, wie man hierzulande immer denkt. Ich kann zumindest den September als gute Reisezeit empfehlen auch wenn es vielleicht auf einigen Pässen schon empfindlich kalt werden kann. Aber mit den passenden Klamotten geht das schon. Und noch einen Vorteil hat der September. Der Heizerfraktion ist es auch zu kalt, was entspanntes „Passknacken“ bedeutet.

Anreise

Tourstart war am Donnerstag. Mit von der Partie waren diesmal Alex und Wanda und das obwohl es für Alex auf der gesamten Tour keine Worschd geben sollte. Über den Brenner hat es die Thüringer Bratwurst dann doch noch nicht geschafft. Bei bedecktem Himmel ging es am Donnerstag relativ früh los. Hatten an diesem Tag ca. 500 km vor uns und davon mehr als die Hälfte Autobahn. Ja Alex, mit Auto und Anhänger wäre es entspannter gewesen aber wo bleibt da der Spass? Der A9 folgend ging es an München vorbei und dann in Richtung Garmisch. Da es Wochentags war hatten wir auch die Möglichkeit die „Kesselbergstrasse“ zu fahren. Diese ist leider für Motorräder am Wochenende und an Feiertagen gesperrt. Durch das Überholverbot und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h macht die ganze Strecke nicht mehr wirklich Spass. Da kann man sich bei den ganzen Rasern bedanken die mit ihrer rücksichtslosen Fahrweise massgeblich dafür verantwortlich waren. Vorbei an Kochel und Walchensee

Kochelsee

ging es dann weiter in Richtung Mittenwald und Innsbruck um dann über die alte Brennerstrasse nach Italien zu gelangen. Zumindest spart man sich auf diesem Wege einiges an Mautgebühren. Wobei die alte Brennerstrasse bei schlechtem Wetter und viel Verkehr auch kein wirklicher Spass ist. In Sterzing gibt es dann zwei Möglichkeiten um nach Gröden zu gelangen. Entweder nimmt man die Bundestrasse die parallel zur Autobahn verläuft (Langweilig aber zweckmäßig) oder man fährt auf der SS508 ein Stück durch das Sarntal. Letzeres war zumindest für die Anfahrt unsere Wahl. [Weiterlesen…]

Antje bei snapnride

2014-05-09 121857

Wir haben es bisher versäumt, Antje vorzustellen. Das wollen wir nun endlich nachholen.

Die Begeisterung für Touren und das Fotografieren – am liebsten in Kombination – teilt sie mit dem Rest der snapnrider. Als Remo’s bessere Hälfte hat Antje die Entstehung von snapnride aktiv miterlebt, doch zu einem Einstieg von Beginn an ließ sie sich nicht überzeugen. Erst, als ihre erste große Tour bevorstand und die umfangreichen Vorbereitungen erwähnungswürdig erschienen, griff sie zu Tastatur und Fotoapparat. Dem einen oder der anderen ist Antje vielleicht schon durch ihren Bericht über „Streety on Tour“ hier bei uns ein Begriff.

Ihren Beinamen „Göttin der Stürme“ hat sich Antje zwischen Berlin und Hagenow auf ihrer Tour redlich verdient. Erwähnenswert ist zudem Antjes ausgeprägter Ordnungssinn und die Tatsache, dass sie Remo den Rücken frei hält, wenn dieser mal wieder auf Tour ist. Eine Weltreise ist – noch – kein Thema für Antje, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Antje sorgt dafür, dass der weibliche Blickwinkel auf die Themen Motorrad und Fotografie bei uns nicht zu kurz kommt. In diesem Sinn: auch offiziell Willkommen bei snapnride!

Willkommen bei Snap ’n‘ Ride

Willkommen

Die Idee dieser Seite ist es, unsere Hobbies (es gibt noch ein paar mehr auf die wir hier aber nicht weiter eingehen wollen) Motorradreisen und Fotografieren zusammen zu bringen. Beides lässt sich nämlich hervorragend kombinieren. Nur wie kommt man auf die Idee? So was passiert, wenn man versucht irgendwie die motorrad-lose Winterzeit zu überbrücken. Gut, wir hätten die Motorräder auch in eine wärmere Gegend bringen können, aber das schied aus Kostengründen aus. Wir haben uns daher für die Messe „Motorradwelt Bodensee“ entschieden, die – wie jedes Jahr – im Januar in Friedrichshafen stattgefunden hat.

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