Schotter Tour im Hirschbachtal

Am letzten Wochenende war ich mit meinen Nachbarn in der Bismarkgrotte in der Nähe von Velden. Auf dem Weg dorthin sind mir zwei Dinge aufgefallen. Kurvige Straßen und Schotterpisten die nicht verboten waren. Zwei Dinge die ich auch gerne mit dem Motorrad befahren möchte.

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Heute war es dann soweit. Im Navi Neuhaus an der Pegnitz eingegeben und kurvenreiche Strecke ausgewählt. Möge der Spass beginnen. Erst mal Richtung Gosberg und kurz vor Pinzberg dann nach Eisenberg. Am Ende von Eisenberg dann die erste Überraschung. Am Ortsausgang geht der Teer in Schotter über und kein Verbotsschild. Schon mal ein guter Auftakt für die Tour. Nach ca. 3 km ist dann erst mal wieder normale Strasse angesagt. Über Kuhnreuth und Egloffstein geht es ins Trubachtal. Dort der erste Regenschauer. Sollte nicht der letzte bleiben auf der heutigen Tour. Weiter dann auf der B85 in Richtung Neuhaus. Zumindest dachte ich das. An der Adresse angekommen hatte ich irgendwie das Gefühl das es nicht wie Neuhaus an der Pegnitz aussieht. Stimmt. War auch Michelfeld. Keine Ahnung was ich da am Navi wieder gedrückt habe. Also erneute Eingabe der Adresse und siehe da bis Neuhaus sind es noch 10 km. Schnell auf die B85 um dann bei Auerbach rechts auf die Strasse nach Neuhaus einzubiegen. Dort werde ich dann mit sanften rechts links Kombinaten bis Neuhaus belohnt.

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In Neuhaus selber geht es am Bahnhof vorbei nach Rothenbruck. Dort angekommen der Beschilderung in Richtung Finstermuehle folgen um auf die erste längere Schotterpiste zu gelangen. Die Wanderer am Strassenrand haben teilweise schön dumm gekuckt aber ist eine offizielle Strasse. Am Ende kommt man dann in Oberachtel heraus. Nach einem kurzen Stück in Richtung Königsstein geht es gleich wieder rechts rein zur nächsten Dreckpiste. Dieses Mal geht es nach Mittelreinbach. Am Ende vom Feldweg dann eine Spitzkehre die ich zu spät gesehen habe. Also erstmal ein wenig rangieren. Zum Glück hat mich keiner gesehen. Weiter geht es dann über festen Waldboden nach Eschenfelden. Habe langsam Blut geleckt. Also immer schoen aufs Navi kucken ob ich links oder rechts dünne graue Strassen sehe die kein Verbotsschild aufweisen. In Eggenberg werde ich wieder fündig.

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Der letzte Teil lässt das Off-Road Herz höher schlagen. Schlamm und tiefe Fahrrinnen bestimmen den Track. Dort hätte ich die Kiste dann auch fast gelegt. Hinter und Vorderrad haben gleichzeitig gemeint ausbrechen zu müssen. Konnte die Tiger aber glücklicherweise noch abfangen. Da ist der Adrenalin Pegel erst mal auf Maximum. Danach geht es dann eher gemütlich über Ratzenhof auf festen Schotterpassagen zurück nach Rothenbruck. Jetzt ab nach Hause. Leider war mein Navi anderer Meinung. Warum muss es mich auch immer wieder an diese blöden grauen Strassen vorbei führen wie zum Beispiel in Engenthal. Von dort führt eine längere gut befahrbare Schotterstrasse nach Grünreuth. Sehr empfehlenswert. Das Schild „Anlieger frei“ trifft auf mich zu. Habe ja ein Anliegen. Über Velden und Neuhaus soll es dann endlich nach Hause gehen. Ist ja schon spät. Aber was sehen meine Augen in Pfaffenhofen. Genau. Feldweg. Also gut. Einer geht noch. Dann ist aber Schluss für heute. Habe ja noch mindestens eine Stunde bis nach Hause. Am Ende der Strecke komme ich dann wieder in Neuhaus heraus. Das dritte mal an diesem Tag und wohl nicht das letzte Mal in dieser Saison. Die Heimfahrt ist dann eher Routine und führt mich über Betzenstein und Bieberbach zurück nach Forchheim.

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Kurze Anmerkung noch zu Bieberbach. Dort steht der wohl größte Osterbrunnen der Welt. Er wurde schon zweimal im Guinness-Buch der Rekorde als „größter Osterbrunnen der Welt“ (mit genau 11.108 Eierschalen von Enten, Gänsen und Hühnern) verewigt. In Bussen werden dort die Touristen hingekarrt um den geschmückten Brunnen anzusehen. Deswegen lasse ich auch diesmal den Brunnen links liegen. Für dich habe ich heute kein Foto übrig :-)

Mein Resume des heutigem Nachmittags. Wer Lust auf Off-Road hat dem sei das Gebiet um den Veldenstein sehr ans Herz gelegt. So viele befahrbare Waldwege waren zumindest mir bisher nicht bekannt. Werde dort definitiv noch das eine oder andere Mal unterwegs sein und neue Wege befahren. Wenn nur die Anreise nicht immer so lange wäre. Wobei. Bis dorthin finden sich bestimmt auch noch die einen oder anderen Perlen. Man muss nur die Augen offen halten.

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